
Srizzesheim anno domini 764
Von der Idee zum Prolog
Die erste Urkunde der Erwähnung Schriesheims hängt viel enger mit dem Schicksal Conrads zusammen, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Und – ironischer Weise – zieht sich dieser Umstand bis heute hin. Es geht um den Schlossberg.
UNESCO Welterbe Kloster Lorsch

Besetzung
Die Charaktere
Conrad Strahlenberger
Otto von Wittelsbach
Elisabeth von Erbach
Conrad von Hirschberg, Conradin

Bildgewaltig
Ein Wort zu Bildern
KI-generierte Bilder sind Fluch und Segen zugleich. Sie helfen mir ungemein, Szenen, die ich im Kopf haben, zu visualisieren. Vor allem bei der Charaktererstellung sind sie hilfreich, gerade wenn es um Nebencharaktere geht, die alle paar Jahre auftauchen. Ein Blick auf ein Porträt und der Charakter ist wieder präsent.
Fluch deshalb, weil ich sehr visuell denke. Szenen sehe ich vor mir, wie im Film. Deshalb habe ich eine klare Vorstellung davon, wie etwas auszusehen hat. Das macht die KI jedoch oft zu perfekt als Bild und zu falsch in der Authentizität. Dann verbringen ich Stunden mit Paint und bearbeite die Bilder nach. Ein totaler Zeitfresser. Daher lieber Besucher und liebe Besucherin: Die Bilder die Du auf dieser Webseite findest, sind mitunter historisch nicht ganz stimmig. Drücke ein Auge zu - oder beide. Alle Bilder, die du hier sieht, sind lediglich eine Gedankenstützte für mich beim Schreiben, nichts, das - im Gegensatz zu meinen Romanbänden - den Anspruch hat, historisch so authentisch wie möglich zu sein.

Warum Conrad ein Zuhause brauchte
Mein Substack-Gehversuch
Von Juli 2025 bis März 2026 habe ich meine Geschichte live auf Substack geschrieben. Doch weder Conrad noch ich waren dort je wirklich zu Hause. Mein Vogt braucht sein eigenes Reich. Unabhängig. Selbstverwaltet. Und ja: auch mit vollem Risiko.
Hier auf conradvonstrahlenberg.de bestimme ich selbst, was wohin gehört, wie alles aussieht und in welchem Raum diese Geschichte entsteht. Ohne Ablenkung. Ohne das ständige Dazwischenfunken von Likes, Kommentaren oder täglichen Notizen anderer Schreiber – so sehr ich sie auch schätze. Denn am Ende ist es genau das: Zerstreuung. Und Zerstreuung ist der leise Tod jedes Schaffens. Vielleicht verliere ich damit Leser. Das ist möglich. Aber ich schreibe diese Geschichte nicht für Leser. Ich schreibe sie, weil ich nicht anders kann. Weil mich ein Ritter dazu berufen hat. Und nun, wo die Ablenkungen wieder fort sind, schreibe ich wieder. Und das tut gut. Darum wird der Substack nach und nach hierher umziehen.
Ob das gut ist dort wegzugehen? Ich folge meinem inneren Kompass und habe einen Ritter an der Seite. Wir werden sehen.















