Rules
FAQ
Most armored fight clubs follow the Historical Medieval Battles ruleset or some variation of these basic rules.
Tatsächlich schon seid über 25 Jahren. Damals hatte ich meinen erste Word-Datei geöffnet und Conrad war mir noch ein Unbekannter. Ich hatte 1000 Ideen zu einen Ritterroman und sehr Idealisierte Vorstellungen vom Mittelalter, noch keine Ahnung von den Stammbäumen und der Politik der Zeit. Kurz: Hätte ich damals weitergeschrieben, wäre ein Fantasy-Mittelalterroman geworden. Eine Geschichte von denen es viele gibt, und von denen man sagt: nette Unterhaltungsliteratur, aber leider ist mehr als die Hälfte falsch.
Ich hatte dann mehrere Anfänge gemacht und irgendwann hat mich der Alltag davon abgehalten weiterzuschreiben. Doch vor 5 Jahren – nach über 20 Jahren in Schriesheim, in Conrads Stadt – hat sich mein Anspruch verändert. Ich wollte und will wissen, wer er war. Und ich begann zu recherchieren und mir wurde klar: „Dies ist sie, die Geschichte meines Lebens. Eine Geschichte, die ihren Autor ausgewählt hat, nicht anderes herum.“ Seither versuche ich mir jeden Tag ein Zeitfenster zu schaffen, um zu recherchieren, Gedanken und Szenen zu sortieren und zu schreiben.
Nein. Ich schreibe – so pathetisch es klingt – einen Epos. Das klingt groß und ist es auch. Mit einem Romanband komme ich schlichtweg nicht hin. Ich könnte Conrads Leben eindampfen und alles „unwesentliche“ einkürzen, aber dann würde ich seinen Leben nicht gerecht. Stell dir vor, man würde dich auf eine Tat deines Lebens reduzieren. Auf eine Tat, die dir NICHT gut gelungen ist, etwas das größte Fail im Leben. Wäre es das, was dein Leben ausgemacht hat? Wohl eher nicht. Es ist lediglich eine Episode. Und bei Conrad ist seine Ächtung auch „nur“ eine Episode. Doch wie es dazu kam, was ihn bewogen hat, was er danach gemacht hat….all das macht ihn aus. Und das passt nicht auf 500 Seiten.
Ich gehe tatsächlich aktuell von 6 Bänden aus, die ich auch alle angelegt habe. In einigen gibt es schon vereinzelt Szenen, manche sind noch recht leer. Doch erst mal will ich Band 1 fertig bekommen.
J. K. Rowling hat vor ihrem Harry Potter auch noch nichts veröffentlich. Im Gegensatz zu hier bin ich schon ein kleines, unbescheidenes Stück weiter. Ich hab ein E-Book zu Herbstfrüchten, ein Buch zur Weihnachtsbauverwertung, ein Ratgeber zu Flohbefall und ein mittelalterliches Weinbuch auf deutsch und englisch geschrieben. Damit kann ich mich offiziell als Autor bezeichnen.
Schlussendlich zählt nicht der Erfolg. Ein Künstler ist ein Künstler, auch wenn er nie ein Bild verkauft, ein Arzt ist ein Arzt auch wenn er nur Nahrungsergänzungsmittel vermarktet und ich bin eine Biologin, eine Baubiologin, ein Sachverständig für Schimmelpilze in Innenräumen, eine Lern- und Legasthenietrainerin, eine Gesundheitsberaterin, ein Keto-Coach, ein Schlaf- und Stresscoach, ein Master-Hypnose-Coach, eine Wespen- und Hornissenberaterin, eine Redakteurin, eine Online-Redakteurin und PR-Referentin, UNESCO Geopark-Rangerin und Dozentin für Pädagogik und BNE. Für all das habe ich Diplome, Zertifikate und Nachweise. Und nun interessierte ich mich eben für Geschichte und wer weiß…vielleicht promovieren ich da ja mal 😉.
in 98 % der Fälle abends oder nachts. Dann ist es bei mir zu hause still, ich hab meine eigentlich Arbeit gemacht (aktuell bin ich Dozentin), die ehrenamtliche Arbeit für die Stiftung ist getan , meine Meerschweinchen sind versorgt und meine Familie im Bett. Dann begebe ich mich auf die Reise. Wenn andere vor Netflix abhängen, tauche ich in lateinische Urkunde ab oder versuche einen Szenenplan zu entwickeln. Fernsehe schaue ich schon seit Jahren nicht mehr, Computerspiele habe ich aufgegeben. Das ist oft wenig entspannend, aber mittlerweile empfinde ich unproduktive „Chill-Abende“ als äußerst unbefriedigend. Ich möchte gern was hinterlassen. Da ich keine Burg baue, und auch kein Geld für ein Eigenheim habe, hierlasse ich vielleicht eine Geschichte.
Ich habe klein angefangen. Am Anfang hatte ich ganz normal in Word bzw. Open Office Writer angefangen, doch ab 300 Seite finde das Probleme mit langsamen Ladezeiten und Unübersichtlichkeit an. Szene ließen sich nicht leicht verschieben. Dann habe ich 3 Jahre mit Scrivener geschrieben. das ist ein sehr solides Autorenprogramm, das ich heute manchmal für andere Projekte noch nutzte. Doch auch da haben mir ein paar Tools gefehlt: Zeitleisten, Charkterbögen…ich bin zu Papyrus 12 gewechselt und bis heute habe ich noch nicht jede Funktion entdeckt. Aktuell halte ich Papyrus für das ultimative Schreibtool für solche Monsterprojekte wie meines, selbst wenn ich das volle Potenzial des Programms noch gar nicht ganz erfasste habe.
Ganz klar: Ja! Es geht nichts über ein Stück Papier, auf dem man sich schnell mal Notizen kritzelt, wie nächtliche Einfälle. Da mein Notizzettel-Chaos aber nach über 1000 Seiten überhand genommen hat, hat mir meine Familie einen remarkable* geschenkt, Seither ist er mein treuer Begleiter, der meinen Zettelwirtschaft ersetzt und handgeschriebene Notizen blitzschnell in exportierbaren Text umwandelt.
Dennoch liebe ich weiterhin meine mittelalterlich anmutenden, in Leder eingebundenen und mit alten Papierseiten gebundenen Notizbüchern. Hier kommen echte Fundstücke, Stammbäume oder Weiterführende Ideen hinein. „Das mittelalterliche Buch der Weine “ ist aus so einem „ehrenwerten Notizbuch entstanden, weil ich hier immer mal wieder Notizen zu Weinen gemacht hatte. Fazit: Wer seine Gedanken wertschätzt, der geht ganz anders mit ihnen um.
Mit einen dicken Kopf. Spaß bei Seite. Meine Tage habe oft 18 oder gar 20 stunden. Ich verdiene aber nur mit meiner Dozententätigkeit Geld. Aber mir hilft meine Ausbildung zum Stress-, Gesundheits- und Schlafcoach und sogar meine Ausbildung zum master-Hypnotiseur sehr, fokussiert zu bleiben und Wahrnzeichen meines Körpers ernst zu nehmen. Außerdem ernähre ich mich seit 3 Jahre Keto-Karnivor. Das ist nicht für jeden etwas, aber meinem Körper tut das Gut. Ich hab eine lange Krankheitsgeschichte und eine Suche nach den Ursachen hinter mir. Doch seit ich festgestellt habe, dass Kohlenhydrate in großen Mengen und viele sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe wie Lektine, Oxalate und Sterole mir nicht gut tun, und ich diese Weglasse, ich um ein vielfaches Produktiver und Leistungsfähiger bin, ganz ohne großes Veränderungen.
Ansonsten hilft ein gutes Zeitmanagement, das Wissen, das man auf dem richtigen Weg ist und auch mein wiedergefundener Glaube, für den ich sehr sehr dankbar bin.
Das Gesamtpacket führt dazu, das sich Arbeit und all das ehrenamtliche Tun nicht mehr wie zwei Getrennte Dinge anfühlen, sondern wie etwas, das gemeinsam wächsts und irgendwann auch Früchte trägt. Wann? Das ist mir egal, weil ich weiß, dass es so kommen wird.
Überwiegend Primärquellen wie Originalurkunden aus dem Generalarchiv Karlsruhe, den Landesarchiven (Hessen, Speyer – auch digital über APERTUS usw.) , den verschiedenen Kreisarchiven (hier mal das des Rhein-Neckar-Kreises verlinkt) und Stadtarchiven, aber auch Wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen wie der Unibibliothek Heidelberg oder dem Archivum Laureshamense oder ähnlichen. Nur wenn ich nirgendwo mehr fündig werde, greife ich auf Sekundärliteratur zurück, dann aber überwiegend, um zu sehen, welche Quellen sie verwendet haben. Meist stellt man fest, dass dort dann die Regestenauszüge oder der die Historie des Valentin Ferdinand von Gudenus (17./18 Jahrhundert) zitiert wird. Das ist streng genommen keine Primärquelle, kann schon voll sein von Umdeutungen, Fehlübersetzungen aus dem Latein, eigenen Interpretationen oder Transskriptfehlern. Aber oft hat man nichts anderes. Ich bin mir dieses Problematik durchaus bewusst und ankere daher erst mal alle Fakten an den Originalurkunden die ich finden kann. Dann schaue ich ob die Sekundärquellen dazu ein stimmiges Bild geben und erst wenn sich auch hier eine so große Lücke auftut, dass das weiterschreiben nicht möglich wäre, ziehe ich Tertiärliteratur oder andere im Umlaufbefindlichen Berichte und Fragmente und bisweilen sogar meine eigene Intuition heran. Ich schreibe schließlich keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern einen Roman, der so authentisch wie möglich die Abläufe, Menschen und Situationen zwischen 1200 und 1250 wiedergeben soll, einfach weil ich selbst wissen will, wie es damals war. Ich bin damit mein härtester Kritiker.
Mit Profiling. Das klingt ein wenig wie „FBI des Mittelalters“ und genau so fühlt sich das manchmal an: Ich verfolge einen Cold Case, der schon seid 800 Jahre kalt und mehrfach überschrieben ist. Meine Spur führt mich nicht nur in Archive, sondern auch zu Burgen, zu Orten, in die Geographie und zu Menschen. Was ich erhalte ist ein Puzzle aus Indizien, ein ungefähres Bild der zeit, das mit jedem Weitere Indiz dichter wird oder sich auch in eine andere Richtung verändert. Diese Veränderung ist nicht statisch und nicht absolut. Vielmehr ist ein es „potentielles Bett aus Möglichkeiten“, und eine Möglichkeit könnte wahrscheinlicher sein, als eine anderes. Ich wäge das ab, vor allem im historischen Interesse. Und ja, bei kann es vorkommen ,das ich große Teile von Szenen umschreiben muss, etwa wenn herauskommt, das mit Conrad von Dürn nicht etwa der Sohn gemein ist. Dann stellt man fest: Der Vater zum Zeitpunkt des Geschehens noch gar nicht so alt, wie man ihn beschreiben hat…und schon sitzt man da und löscht, schreib um, korrigiert. Mitunter nimmt die Geschichte dann einen anderen Verlauf – und noch mehr Teile landen im Papierkorb. Aber ich will diese Geschichte nicht irgendwie schreiben. Ich will sie so schreiben, dass man sie ließt und sagt: WOW, ja, genau so kann das gewesen sein. Und wenn ich dafür weitere 5 oder gar 10 Jahre brauche, dann sei dem so.
Ja, ich nutze wann immer es geht Primärquellen und damit eigentlich immer Lateinische Originalurkundne. Diese habe gleich eine ganze Reihe von Herausforderungen:
- Sie sind oft schlecht lesbar (weil verblasst oder beschädigt)
- Sie sind auf Latein
- Sie werden in verschiedenen Schriftbilder verfasst. Heute würde man Fonts sagen, wie etwa Notula, Gotische Kursiva, Textura usw. aber manchmal auch in gut lesbarer Rotunda. Das meiste ist allerdings eine Übergangsschrift und dann kommt oft noch die persönliche Handschrift des Schreibers obendrauf. Mir hilft es dann erst mal zu erkennen, was das für eine Schrift ist.
- Und wenn man sie übersetzt, ergibt das als man auf Deutsch hat, kaum sofort einen Sinn. Warum? Weil es die Sprache einer anderen Zeit ist, mit anderen Formen, anderen Bildern und manchen Worten, die wir heute vergessen haben. Und außerdem ist eine Urkunde immer auch „beamtendeutsch“…mittelalterliches Beamtendeutsch.
Das macht das lesen von Urkunden eigentlich fast unmöglich für Laien wir mich. Zum Glück finden sich oft abgetippte Manuskripte der Uni Heidelberg etwa vom Kopialbuch der Zisterzinserabtei Schönau oder sogar Übersetzungen im Generalarchiv. Dann gibt es noch die KI; die auch immer besser wird, wenn es um Übersetzungen geht. Das mit dem Entziffern ist allerdings noch eine Entwicklung im Embryonenstadium.
Wie schaffe ich es dennoch? Mit Hartnäckigkeit und vielen kleinen Schritten. Es wird aber mit jeder Urkunde etwas einfacher, weil man mehr Zusammenhang hat.
The fighter’s head has to be protected with a metal helmet, safety features and specifications of which comply with the same parameters of a helmet made of steel ST3 2 mm thick.
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